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Was kostet Local SEO wirklich? Ehrliche Preise

Nestor Segura
Schreibtisch mit Laptop, Notizbuch und Kaffee, dazu Symbole für Preis, Wachstum und Standort: was Local SEO kostet

Du hast „was kostet local seo” gegoogelt und überall dasselbe gelesen: „Das kommt darauf an.” Danach ein Kontaktformular. Keine Zahl. Das ist kein Zufall, und es ist auch nicht immer böse Absicht, aber es hilft dir null, wenn du nur wissen willst, ob wir hier über ein paar hundert oder ein paar tausend Euro reden.

Dieser Artikel nennt Zahlen. Nicht deine Zahl, die hängt von deiner Lage ab, dazu gleich mehr, aber die echten Spannen, die Treiber dahinter und die Warnsignale, an denen du erkennst, ob du zu viel für zu wenig zahlst. Wenn du danach eine belastbare Einschätzung für deinen Betrieb willst, findest du am Ende, wie das geht. Der Ausgangspunkt für die meisten ist meine Seite zu lokalem SEO.

Warum nennt kaum eine Agentur eine Zahl?

Zwei Gründe, und sie sind unterschiedlich viel wert.

Der legitime Grund: Local SEO ist kein Produkt von der Stange. Ein Handwerksbetrieb mit einem Standort in einer kleinen Stadt und ein Maklerbüro mit fünf Standorten im Großraum Hamburg brauchen völlig verschiedene Dinge. Eine seriöse Zahl setzt voraus, dass jemand kurz auf deine Situation schaut.

Der weniger legitime Grund: Wer keine Zahl nennt, kann im Gespräch nach oben verhandeln, je nachdem, wie zahlungskräftig du wirkst. „Ab 2.000 € im Monat” heißt in der Praxis oft „so viel, wie wir glauben, dass du zahlst”. Ein Festpreis nimmt dir dieses Spiel ab, und genau deshalb mögen ihn viele Agenturen nicht.

Die Faustregel: Je vager der Preis, desto genauer solltest du hinschauen, was du dafür bekommst.

Was treibt den Preis wirklich?

Vier Dinge entscheiden, wo du in der Spanne landest, keins davon ist „wie gut die Agentur verkauft”.

Der Umfang. Nur das Google Business Profil sauber aufsetzen ist ein einmaliges Projekt. Laufend Sichtbarkeit aufbauen, Inhalte, Bewertungen, Citations, Monitoring, ist eine fortlaufende Betreuung. Das sind zwei verschiedene Preisklassen, und die meisten vermischen sie absichtlich.

Die Wettbewerbsdichte. In einem umkämpften Markt (Makler in Hamburg) braucht es mehr Arbeit, um im 3-Pack zu stehen, als in einer Nische mit drei Anbietern. Mehr Arbeit, höherer Preis, das ist ehrlich so.

Die Zahl der Standorte. Jeder zusätzliche Standort ist ein eigenes Profil, eigene Servicegebiete, eigene Konsistenz-Pflege. Der Aufwand skaliert nicht linear, aber er skaliert.

Ob bezahlte Anzeigen dazukommen. Local Service Ads sind kein SEO, sondern ein separates Budget, bei uns typisch 30 bis 100 € pro Tag, abgerechnet pro qualifiziertem Lead, nicht pro Klick. Das ist Mediabudget, das oben draufkommt, keine Dienstleistungsgebühr.

Die ehrlichen Spannen

Ohne Versteckspiel, mit echten Größenordnungen:

  • Einmalige GBP-Optimierung (Festpreis). Ein Profil einmal komplett richtig aufsetzen, Kategorien, Leistungen, Fotos, erste Beiträge, Bewertungsstrategie. Bei mir zum Festpreis um 499 €. Das ist der günstigste ehrliche Einstieg, und für viele kleine Betriebe reicht er erstmal.
  • Laufende Local-SEO-Betreuung (Retainer). Wenn Sichtbarkeit über Monate aufgebaut und gehalten werden soll, bewegt sich das je nach Umfang von einigen hundert bis über tausend Euro im Monat. Bei umkämpften Märkten und mehreren Standorten entsprechend mehr. Seriöse Anbieter binden dich dabei nicht in 24-Monats-Verträge.
  • Local Service Ads. Reines Mediabudget, 30 bis 100 € pro Tag als Startbereich, plus die Betreuung, wenn du sie nicht selbst fährst.

Was du nicht zahlen solltest: 500 € im Monat an eine Agentur, die dafür deinen Namen in 200 Billig-Verzeichnisse einträgt und es „Backlink-Aufbau” nennt. Das ist der häufigste Weg, wie kleine Betriebe Geld für Local SEO verbrennen.

Woran du wertloses SEO erkennst

Der teuerste Fehler ist nicht, zu viel zu zahlen. Es ist, monatelang für etwas zu zahlen, das nichts bewegt, und es erst zu merken, wenn ein Jahr weg ist. Die Warnsignale:

  • Kein Reporting, das du verstehst. Wenn du nach drei Monaten nicht sagen kannst, ob mehr Leute anrufen, arbeitet das Geld nicht für dich.
  • Garantien für „Platz 1”. Niemand kann Google-Rankings garantieren. Wer es tut, verkauft dir eine Geschichte.
  • Lange Bindung ohne Ausstieg. Gute Arbeit muss dich nicht mit einem 24-Monats-Vertrag festhalten.
  • Verzeichnis-Spam statt echter lokaler Signale. Masse an billigen Einträgen ist das Gegenteil von sauberer NAP-Konsistenz.

Warum ein Festpreis oft ehrlicher ist

Ein Festpreis zwingt den Anbieter, den Umfang vorher klar zu definieren, du weißt, was du bekommst, und ich weiß, was ich liefere. Kein „ab X”, kein Nachverhandeln, keine Überraschung auf der Rechnung. Für ein abgeschlossenes Stück Arbeit wie eine GBP-Optimierung ist das die fairste Form. Für laufende Betreuung ist ein transparenter Monatspreis mit klarem Leistungsumfang das Äquivalent.

Das heißt nicht, dass Festpreis immer billiger ist. Es heißt, dass du vorher weißt, woran du bist.

Was es für deinen Betrieb kostet

Die ehrliche Antwort bleibt: Es hängt von deiner Lage ab, Umfang, Wettbewerb, Standorte. Aber „es kommt darauf an” muss nicht das Ende des Gesprächs sein, sondern kann der Anfang sein.

Ich schau mir dein Profil und deine Situation an und sag dir konkret, was in deinem Fall sinnvoll ist und was es kostet, bevor du irgendetwas beauftragst. Diagnose, kein Verkaufsgespräch. Den Einstieg findest du auf meiner Seite zu lokalem SEO.

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