Leistung L04

Vom Prototyp in den Produktivbetrieb, ohne bei null anzufangen.

Etwas läuft schon, gebaut mit Lovable, Bubble oder im Gespräch mit einem Sprachmodell, und es wird ernsthaft benutzt. Damit hat es den schwierigen Teil bewiesen: dass es gebraucht wird. Was fehlt, ist selten die Idee. Es ist der Unterbau.

Das Problem

Es funktioniert. Und genau deshalb wird es gefährlich.

Solange ein Prototyp ein Experiment ist, ist alles daran richtig. In dem Moment, in dem Menschen damit arbeiten, hängt ein Betriebsablauf an Entscheidungen, die für Geschwindigkeit getroffen wurden und nicht für Dauer.

Die Alternativen

Drei Wege. Der naheliegendste ist der teuerste.

Was jetzt entschieden wird, entscheidet über die nächsten zwei Jahre Entwicklungskosten.

Weg Was er verspricht Wo er bricht
Von vorne neu bauen lassen Sauber, professionell, diesmal richtig. Der Prototyp weiss bereits, welche Schritte gebraucht werden und welche nicht. Das wegzuwerfen heisst, all das noch einmal herauszufinden, diesmal mit Termin.
So weiterlaufen lassen Kostet heute nichts. Am Tag der ersten Störung, oder wenn der Anbieter Preise oder Grenzen ändert. Dann ist es kein Projekt mehr, sondern ein Notfall.
Weiter im Chat bauen Schnelle Änderungen ohne Entwickler. Wenn niemand mehr die ganze Anwendung im Kopf hat. Ab fünfzig Bildschirmen weiss kein Gespräch mehr, was wovon abhängt.
Meine Lösung

Den Unterbau nachrüsten, das Erarbeitete behalten.

Was im Prototyp steckt, ist die teuerste Erkenntnis des Projekts: welche Schritte gebraucht werden, in welcher Reihenfolge, mit welchen Feldern. Das bleibt. Ersetzt wird, was darunter liegt.

01

Aufnehmen, was heute wirklich benutzt wird

Nicht jeder Bildschirm wird gebraucht. Was nie jemand öffnet, wird auch nicht mitgenommen, und das ist der erste Punkt, an dem Kosten sinken.

02

Daten und Anwendung auf eure Konten holen

Eine Datenbank, die euch gehört, eigenes Hosting, eigenes Deployment. Ab hier bestimmt niemand anderes über Preis und Grenzen.

03

Eine Umgebung zum Ausprobieren einziehen

Lokale Entwicklung, ein Stand zum Testen, und erst dann der Weg zu den Leuten, die damit arbeiten. Das ist der Punkt, an dem Angst vor Änderungen verschwindet.

04

Übergeben, damit ihr weitermacht

Wer bei euch technisch dabei ist, bekommt die Umgebung und die Einführung. In zwei Projekten war das die Hälfte der Arbeit und der eigentliche Grund für den Auftrag.

Was dabei entsteht

  • Eine Übersicht, was vom Prototyp übernommen wird und was wegfällt
  • Datenbank und Anwendung auf euren Konten, mit Umzug der bestehenden Daten
  • Automatisches Deployment, damit eine Änderung nicht mehr Handarbeit ist
  • Eine lokale Entwicklungsumgebung für alle, die mitbauen
  • Die Anbindungen, die das Werkzeug vorher nicht erlaubt hat
  • Übergabe an euer Team, schriftlich und persönlich
FAQ

Was Leute fragen, bevor sie sich melden.

Muss die Anwendung neu geschrieben werden?
Der sichtbare Teil selten. Was fast immer ersetzt wird, ist der Unterbau: Datenbank, Hosting, Deployment und alles, was mit Rechten und Sicherheit zu tun hat. Die Abläufe und Bildschirme, die sich im Einsatz bewährt haben, bleiben.
Wie lange dauert das?
Zwei bis sechs Wochen, je nachdem wie viele Anbindungen dazugehören und wie viele Daten umziehen. Der Betrieb läuft währenddessen weiter, der Umzug passiert am Ende in einem Schritt.
Woran merke ich, dass es so weit ist?
An drei Zeichen. Eine Änderung macht anderswo etwas kaputt, ihr traut euch nicht mehr, etwas anzufragen, oder jemand von aussen fragt nach den Daten. Bei zwei von dreien lohnt sich das Gespräch.
Was, wenn wir weiter mit KI-Werkzeugen bauen wollen?
Dann tut das. Nach dem Umzug ist das sogar einfacher, weil es eine Umgebung zum Ausprobieren gibt und ein Stand existiert, auf den man zurückkann. Was vorher fehlte, war nicht das Werkzeug, sondern das Netz darunter.

Bevor du entscheidest, ob es so weit ist.

Jede Woche ein System, das gerade läuft, mit dem Unterbau, den es dafür gebraucht hat. Genau die Entscheidungen, vor denen du bei deinem Prototyp stehst, an fremden Projekten durchgespielt. Wenn dich danach etwas konkret beschäftigt, antworte auf eine Ausgabe.

Newsletter

Jede Woche ein System, das wirklich läuft.

Ein Ablauf pro Ausgabe: was vorher von Hand lief, wie er heute gebaut ist und was dabei kaputtgegangen ist. Mit den Zahlen aus dem Protokoll, auch wenn sie schlecht aussehen.

Eine E-Mail pro Woche · Abmeldung mit einem Klick

Andere Leistungen
Termin vereinbaren Newsletter →